St. Martin – Schirm, Fackel, Laterne und Gesang

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Es war eine regensicher und gut eingemummelte winterliche Gruppe, die sich an der Bushaltestelle in Forstmehren sammelte, organisiert von Ina Heerz. Die Kinder waren von ganz klein bis gross vertreten, und es gab wunderschöne selbstgebastelte Laternen zu bestaunen. Altersgemäss natürlich auch Fackeln und LED-verzierte Regenschirme – insgesamt ein recht farbenfrohes Bild. Auch ein kunterbunter Kinderwagen war mitsamt Eltern von der Partie, und etliche sangesfreudige Erwachsene machten aus dem St. Martinssingen einen regelrechten Umzug.

Zunächt regnete es noch in Strömen, aber das war dem perfekt verpackten Trupp ganz egal. Gemeinsam zog man ans obere Ende des Dorfs, um von dort aus diejenigen Häuser anzusteuern, die sich auf die Martinslieder freuten. Verstärkt wurde der St.Martinschor duch das Akkordeon, kundig gespielt von Hildegunde Stamm.

Und so ging es langsam den Kuhweg hinunter. Ein jedes Haus einzeln zu besingen wäre unmöglich gewesen; dafür sind es selbst in unserem kleinen Dorf zuviele Häuser. Und stets wurde die singende Truppe höchst freudig empfangen und sang fröhlich ihre St. Martinslieder. Immer gab es reichlich süsse oder fruchtige Gaben für den Kinder-Sammelbeutel. Ein herzliches Dankeschön! erschallte jeweils nach einigen Liedern und schon zog die ganze Truppe munter weiter …

Weil es am Ende dann doch zu viele Haushalte waren, die man noch hätte ansteuern können, rückten einige Nachbarn kurzfristig spontan zusammen, damit möglichst niemand ausgelassen wurde. So traf der singende Martinsumzug öfters gleich mehrere Nachbarn auf einmal – ein schönes Bild, so das allen recht warm ums Herz wurde.

Der St. Martinschor wuchs auf seinem Weg sogar noch weiter an. Ob nun spontan oder geplant, aus dem einen oder anderen Haus gesellten sich noch weitere Kinder und Eltern dazu, die dann fröhlich mit weiterzogen und -sangen.

Am Schluss war es eine richtig grosse Gruppe, die sich auf den Weg Richtung Dorfmitte machte. Michael Bahlo hatte sich bereit erklärt, auf seinem Gelände das abschliessende Martinsfeuer zu beherbergen. Begeistert holten sich die Kinder ihren Weckmann, der auch von vielen Erwachsenen nicht verschmäht wurde. Es gab heissen Glühwein oder Bier für die einen, Kakao oder Wurst im Brötchen für die anderen – für jeden war etwas dabei, und gemeinsam liess man den Martinsumzug gemütlich ausklingen. Ob nun am Stehtisch, am Martinsfeuer oder auf der Bierbank – ein wunderbarer Martinsumzug fand ein sehr schönes Ende.

Grosses Dankeschön an alle Forstmehrener Teilnehmer, Mitsinger und Türöffner! Und natürlich an Ina Heerz für die Organisation, Hildegunde Stamm für das wandernde Akkordeon, Helmut Vollmer für die Weckmänner, Ortsbürgermeister Steffen Weser für die Würste und Michael Bahlo + Team für die Beherbergung des gemeinsamen Abschlusses!

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