Programm+Lageplan Kultur in den Häusern 2019

Nach der großen Resonanz in den letzten Jahren freuen wir uns, auch dieses Jahr – über den ganzen Tag verteilt – verschiedene kulturelle Angebote in unseren Häusern in Forstmehren zu präsentieren.

Hier gibt es dazu das Programm als Pdf-Flyer zum Download (Klick öffnet neues Fenster)

Foto: Peter Rüsing

Kultur ist alles, was wir selbst erschaffen oder ein Wissen, das wir vermitteln möchten. So ergibt sich eine bunte Mischung aus Musik, Handwerkskunst, Literatur, Ausstellungen und Vielem mehr.

Das ist Kultur zum Anfassen und Mitmachen für Jung und Alt. Werden Sie selbst zum Künstler mit Speckstein, erleben Sie die Mofakultur der 70er und 80er Jahre oder lassen Sie sich vom Schauschmieden begeistern.

Der Spaß an der Sache, und die verschiedenen Häuser im Dorf als kleine Kulturbühnen zu nutzen, ist hierbei das Besondere.

Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Besucher !

KidH 2019 – Programm und Lageplan

Adventssingen und Weihnachtsbaum-Schmücken 2018

Nachbarschaftiches Adventssingen in Forstmehren

Aufgrund der positiven Resonanz -und auch, weil es letztes Mal so schön war- wollen wir dieses Jahr wieder einige unserer langjährigen Dorfbewohner aufsuchen, um gemeinsam draussen vor den Fenstern einige der schönen, alten Weihnachtslieder zu singen.
Jeder kann mitmachen, Textblätter werden gestelt. Wir treffen uns vorher jeweils um 17:00 im Mehrbachstübchen und gehen von dort aus los zum Fenstersingen. Danach wollen wir uns im Mehrbachstübchen wieder aufwärmen und eine kleine Stärkung zu uns nehmen.
Termine sind jeweils die Adventssonntage: 02.12., 09.12., 16.12. und 23.12.

Am Sonntag, den 02.12. um 15:00 wollen wir zusätzlich wieder gemeinsam einen Weihnachtsbaum an der Bushaltestelle in Forstmehren schmücken.      Er wird schon voher von eingen fleissigen Helfern aufgestellt, so dass wir am ersten Advent um 15:00 im Hellen mit dem Schmücken beginnen können. Im Anschluss können wir um 17:00 zu unsem ersten Adventssingen aufbrechen und uns danach im Mehrbachstübchen alle wieder aufwärmen, eine warme
Stärkung zu uns nehmen und gemeinsam den 1. Advent ausklingen lassen.

Gemeindeausflug nach Schloss Freudenberg

(Alle Fotos von Hartmut Kolbe; mit freundlichem Dank)

Am 22. September war es endlich soweit: Der Termin für unseren Gemeindeausflug zum Schloss Freudenberg stand an. Das Wetter war uns tatsächlich gut gesonnen, und die Gruppe reiselustiger Fosrtmehrener traf sich um 9:00 Uhr an der Bushaltestelle, um in den reservierten Bus samt Fahrer einzusteigen. Nach einer kurzen, aber herzlichen Begrüssung durch Ortsbürgermeister Harald Gollek ging es dann auch schon los.

Das gemeinsame Frühstück wurde bereits unterwegs an einem Rastplatz eingenommen, denn die Strecke nach Wiesbaden gestaltete sich doch etwas länger als erwartet. Eine gut vorbereitete, sehr willkommene Reisemahlzeit !

So kamen wir nach einiger Suche gut gestärkt am Vormittag auf Schloss Freudenberg an.

Schon der Weg durch das parkartige Gelände bis zum altehrwürdigen Schloss war ein erstes Highlight: Wir trafen auf Objekte wie etwa eigens gefertigte Sonnenuhren oder auch einen grossen, ausgedienten Reisebus als Behausung für zahlreiche Bienenstöcke.

Viel Spass und Gelächter bereiteten die Balance-Bretter zum Finden des gemeinsamen Gleichgewichts. Verschiedene, zum Teil riesige Klangschalen, die mit Wasser gefüllt waren, luden zum Spielen, Fühlen und Lauschen ein.

Faszinierend zu hören waren auch die Windharfe und der Summstein. Es war spannend zu merken, dass man tatsächlich nicht nur mit den Ohren hört, sondern mit dem ganzen Körper. Einige versuchten sich beim gemeinsamen Partner-Schaukeln mit gegenseitiger Energieübertragung – ebenfalls eine lustige und lehrreiche Erfahrung für jeden, der es ausprobieren mochte.

Je nach Fitnessgrad, Lust und Verfassung teilten wir uns danach für die verschiedenen Attraktionen auf. Wer pausieren wollte, tat das bei einer Tasse Kaffee oder Tee. Im Schloss gab es unterdessen eine interessante Führung durch die Klangräume mit den unterschiedlichsten Klangschalen aus Granit, Gongs aus Metall und anderen schwingenden Objekten.

Das Hören mit dem ganzen Körper erfuhren wir durch Hinlegen, so dass wir von den Schwingungen der verschiedenen Känge überall berührt wurden. Wer wollte, schloss die Augen und tauchte tief in diese Klänge ein. Eine sehr intensive Begegnung mit dem eigenen Körper und Klängen, die man einfach überall spürte ! Intensiv war auch die sogenannte ‚Dunkelbar‘. Wie erschmecke ich saisonale Gaumenfreuden in absoluter Finsternis? Betrieben von einem Blinden, wurden wir zunächst unsicher tastend hineingeführt ins absolute Dunkel, um etwa Kaffee und Kuchen auf eine ganz andere, neue Art zu geniessen. Es wurde gelacht und auch getuschelt, weil man erstmal sehr unsicher in dieser ungewohnten Situation war. Eine ganz neue Erfahrung! (von der es aus verständlichen Gründen keine Fotos gibt.)

In weiteren Räumen des Schlosses fanden sich unter anderem eine grosse Ahnengalerie sowie Gedichte und Geschichten von Goethe bis Kükelhaus an den Wänden, die zu den von uns gemachten Sinnesefahrungen sehr gut passten.

Die Zeit verging wie im Fluge, dabei hatten noch gar nicht alle von uns Alles sehen können. Dennoch wurde es recht bald Zeit, Richtung Abendessen aufzubrechen, und so ging es mit dem Bus weiter nach Lahnstein. Das Restaurant Burg Lahneck, mit bester Aussicht aufs Lahntal, war am Ende der passende Ort für unser aller leibliches Wohl.

Bei einem sehr leckeren Abendessen liessen wir den Abend in gemütlicher Atmosphäre ausklingen. Später genossen wir noch einmal die Aussicht und traten dann satt und zufrieden die Heimreise an.  Unsere Rückkehr nach Forstmehren erfolgte wie geplant gegen 20:00 Uhr, und alle Teilnehmer des Gemeindeausflugs waren sich einig, dass man einen sehr schönen Tag gemeinsam verbracht hatte.

Was durchaus nach Wiederholung verlangt – die Gemeinde ist für Vorschläge aus den Reihen der Forstmehrener Bürger offen, was das nächste Ziel angeht !

Programm für ‚Kultur in den Häusern‘ 2018 steht!

(Foto: Peter Rüsing, Forstmehren)

Am Sonntag, den 13. Mai 2018 (Muttertag) wird in Forstmehren wieder die ‚Kultur in den Häusern‘ stattfinden. Das handgemachte Programm ist dieses Jahr noch vielfältiger als beim ersten Mal. Unter dem Motto „Kultur ist alles, was wir selbst erschaffen“ ergibt sich eine lebendige und bunte Mischung aus Handwerkskunst, Musik, Tanz, Kräuterkunde, Lesungen und Vielem mehr.   Das ist Kultur zum Anfassen und Mitmachen für Jung und Alt. Man kann selbst zum Künstler mit Speckstein werden, feine Holzarbeiten an der Drechselbank erleben oder sich vom Schauschmieden begeistern lassen. Der Spaß an der Sache, und die verschiedenen Häuser im Dorf als kleine Kulturbühnen zu nutzen, ist hierbei das Besondere. Es stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Alle Häuser sind fußläufig zu erreichen und der Eintritt ist wieder frei.

Weitere Informationen und das komplette Programm sowie ein Poster finden sich hier als Bilder oder weiter unten als PDF zum Download.

 

KidH 2018_Flyer_4-Seiter_final

KidH 2018_Poster_druck.pdf

 

Forstmehrener Kulturstifter 2018 – Foto: Peter Rüsing, Forstmehren

Vorankündigung und Aufruf ‚Kultur in den Häusern‘ – 13.05.2018

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am Sonntag, den 13. Mai 2018 (Muttertag) soll in Forstmehren zum zweiten Mal die ‚Kultur in den Häusern‘ stattfinden. Die Veranstaltung wurde im Mai 2017 aus der Taufe gehoben und stieß auf so große Resonanz, dass gleich die Fortsetzung für 2018 gewünscht wurde. Die Planung hat begonnen und wir sind sehr gespannt !


Auch dieses Jahr wollen wir -über den ganzen Tag verteilt- verschiedene kulturelle Angebote präsentieren. Es sind alle im Dorf aufgerufen, die selber etwas Kulturelles zeigen oder sich helfend betätigen wollen.

Kultur ist alles, was wir selber schaffen (und auch vorzeigen möchten). Das kann eine Sammlung von speziellen Objekten sein, Kunsthandwerk aller Art, Selbstgeschneidertes oder besondere Pflanzenzucht. Auch das Kochen oder Bierbrauen ist -genau wie Musik, Tanz und Malerei- eine weitere Form der Kultur. Es soll dabei nicht darum gehen, was besser oder spektakulärer ist.
Der Spass an der Sache, und die verschiedenen Häuser im Dorf als kleine Kulturbühnen zu nutzen, ist hierbei das Besondere. So empfanden auch die zahlreichen Besucher letztes Jahr.

Wer nicht selbst aktiv sein will, kann in seinem Haus Kultur stattfinden lassen. Wir beraten gerne und teilen die Erfahrung vom letzten Jahr. Und freuen uns auf Eure Ideen und Eure Mithilfe! Weitere Informationen unter 02686 – 1006 oder Email Ortsbürgermeister Harald Gollek: gollek-forstmehren@gmx.de

Nachbericht ‚Kultur in den Häusern‘ 2017

Die Ortsgemeinde Forstmehren hatte zum Muttertag herzlich eingeladen – und nicht nur die Mütter waren vom reichhaltigen Programm begeistert. Unter dem Motto ‚Kultur in den Häusern‘ wurde am 14. Mai 2017 (Muttertag) zum ersten Mal den ganzen Tag in verschiedenen Häusern im Dorf selbst gemachte Malerei, Musik, Kunsthandwerk, Fotografie, Tanz und erlebte Zeitgeschichte präsentiert.

Eröffnet wurde der Tag mit einem bunten Akkordeon-Konzert mitsamt Tango-Einlage im Mehrbachstübchen, dem Restaurant mitten in Forstmehren.

Eine Lesung für kleine und große Kinder war im Wintergarten eines weiteren Hauses im Dorf platziert. Autorin Antonia Fournier fand bei Jung und Alt mit ihren Geschichten gleichermaßen Anklang.

Fasziniert wurde später dem Kunstschmied bei der Arbeit zugeschaut

und beim Konzert des ‚Juni-Chor‘ sang das Publikum begeistert mit.

Ein paar Häuser weiter brachte das ‚Duo Feschmir‘ im übervollen Wohnzimmer alle zum mitschunkeln,

während im Flur in handgemachten Kunstobjekten gestöbert wurde.

Freunde der Malerei kamen bei einer vielseitigen Ausstellung auf ihre Kosten und Fotografie-Fans konnten faszinierende Portraits bestaunen – ausgestellt in den Räumen eines Tonstudios.

Ein verkleidetes Fantasie-Wesen lud Besucher zum experimentellen Tanz ein

und in der Musik-Kuppel konnte man virtuosen und auch

 

 

meditativen Improvisationen an Klavier und Geige lauschen.

 

 

 

Den Abschluss bildete ein beeindruckender und sehr gut besuchter Vortrag der Generation, die das Kriegsende im Dorf selbst erlebt hat.

Ihre packenden Zeitzeugenberichte, angereichert  mit Fotos und Lageplänen, wurden von den vielen Zuhörern geradezu atemlos verfolgt.

Mit viel Lob und Beifall bedachten die zahlreichen Besucher die Forstmehrener, die über so viel positive Resonanz hocherfreut waren.

„Ein mehr als gelungenes Experiment, was unbedingt nach Wiederholung verlangt“ – da waren sich die Besucher, Ortsbürgermeister Harald Gollek und die zahlreichen allesamt ehrenamtlichen Kultur-Stifter einig.

So soll am Sonntag, den 13. Mai 2018 -ebenfalls wieder am Muttertag-  zum zweiten Mal die Forstmehrener ‚Kultur in den Häusern‘ angeboten werden.

Kritik, Ideen und Vorschläge dazu nimmt Ortsbürgermeister Harald Gollek gerne entgegen unter 02686 – 1006 oder Email : gollek-forstmehren@gmx.de